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Pressespiegel/Bildergalerie

Hier lesen Sie im Anschluss an die Veranstaltung Presseberichte. Wir bemühen uns neben Presseberichten der Tagespresse auch eine Bildergalerie der Veranstaltung einzustellen.

 

10. April 2022 – Trio Dan (NTZ 14.04.2022)

Helmuth Kern | NECKARTENZLINGEN.

Wer sich am letzten Sonntag aufgemacht hatte, Neues vom Trio Dan im Kleinen Saal der Melchior-Festhalle zu hören, der konnte einen Kammermusikabend von großer Intensität erleben. Veranstalter war die Kleine Reihe des Kulturrings Neckartenzlingen. Julia Galic vertrat an der Violine den durch ein Projekt in Holstebro (Dänemark) als Dozent tätigen Theo Dan, am Flügel saß Michael Dan. Aaron Dan trat in dreifacher Funktion auf: als eloquenter Moderator, Komponist und Bearbeiter der Werke, die an diesem Abend zu hören waren, sowie als Querflötist.
Julia Galic, Aaron und Michael Dan boten ein Konzerterlebnis, in dem das Wesen von Musik deutlich wurde: Gedanken, Gefühle und Stimmungen werden zu Melodie, Klang und Rhythmus, ekstatisch mitreißend oder zur stillen Kontemplation führend. Technische Brillanz war für das Trio selbstverständlich, jedoch nie Selbstzweck. Die drei, die im Zusammenspiel eindrucksvoll harmonierten, verstanden es, den Bedeutungs- und Stimmungsgehalt, die Charaktere der Werke sehr feinfühlig auszuloten.


Das Programm gefiel durch eine selten anzutreffende Stimmigkeit
Zudem war das Programm von einer selten anzutreffenden Stimmigkeit und einer durchdachten, symmetrischen Anordnung geprägt. Am Anfang: Johann Sebastian Bach mit dem ersten Satz aus den Goldberg-Variationen, der Kunst des Kanons, in einer Bearbeitung für das Trio von Aaron Dan. Schon die Aria ließ durch ihre sehr feinfühlige, dem Stimmungsgehalt nachspürende Artikulation aufhorchen. Im Zusammenspiel wurde die Melodielinie mit ihren von Bach ausgeschriebenen reichen Verzierungen von Violine und Querflöte ausdrucksstark entwickelt: voller, klarer Klang der Bernhard-Hammig-Goldquerflöte, satter, kräftiger kantabler Strich auf der tschechischen klangfarbenreichen Geige aus dem 19. Jahrhundert. In den folgenden Variationen in Kanonform (Sätze 2, 6 und 9) arbeitete Michael Dan mit überzeugender Anschlagtechnik deren polyphone Struktur wunderbar heraus, sehr stimmig dazu musizierten Julia Galic und Aaron Dan. Am Ende des Abends dann wiederum vier Sätze aus dieser Kunst des Kanons. Der Kreis schloss sich: von der ars musica (Kunst der Musik) zur Volksweise und deren künstlerischen Verarbeitung und Verwandlung und von dort wieder zurück.
Deswegen war in der Mitte des Programms Astor Piazzolla mit Engelsschilderungen, Zuständen des Vergessens und einer Fuge, die eigentlich ein Kanon ist, in einer Bearbeitung von Aaron Dan zu hören, deswegen davor und danach rumänisch-ungarische Volksweisen und Tänze aus Transsilvanien (Rumänien).
Das Ganze ein symmetrisch angelegtes Programm, einer musikalischen Komposition vergleichbar: kontemplativ, „die Seele erhebend“ (Aaron Dan), am Anfang und Ende, dazwischen immer wieder dionysische Ekstase.
Den passenden und sinnstiftenden Auftakt dazu bildete eine Komposition Dans mit Melodien aus der 1988 in einer Klostermauer gefundenen Kopie eines Manuskripts einer umfangreichen Sammlung von Liedern und Tanzweisen aus Rumänien und Ungarn des Mönchs Johannes Caioni aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Heiter, rhythmisch pointiert, mit verzwickter synkopischer Struktur, vorwärtstreibend („Lapockás Táncz“), elegisch-melancholisch, voller Sehnsucht das Lied einer Fürstin („Lupul Vajdané éneke“), dann der mitreißende Tanz aus Nyiri mit seinem abrupten Schluss („Nyiri Táncz“).
Danach vier Stücke von Astor Piazzolla. Zwei vor der Pause, zwei danach, denn „von da an spielen wir alles rückwärts“, sagte Aaron Dan augenzwinkernd, nachdem er die Begeisterung des Trios für Piazzollas Kompositionen angesprochen hatte. In dessen „Milonga del Angel“ entwickelte das Trio eindrückliche Klangwelten des Tango Nuevo, sehr intonationsrein auch beim Flageolett der Geige in sehr hoher Lage von Julia Galic gespielt, ebenso ein sehr differenzierendes und atmendes Querflötenspiel Aaron Dans, dessen ganzer Körper an der Gestaltung der Töne beteiligt ist. Sehnsuchtsvoll-melancholische Klänge und ein spannungsvoller gedehnter offener Schluss ohne harmonische Auflösung. Kontrastierend dazu „La Muerte del Angel“: fugierte Ansätze, Höhen und Tiefen auslotende sangliche Melodielinie in Violine und Flöte, Jazzelemente und der typische Tangorhythmus mit überraschenden harmonischen Wechseln und einem wilden Schluss.
Nach der Pause dann Piazzollas „Oblivion“ („Vergessen“): getragen, sehnsuchtsvoll sich entwickelnd, aufsteigend aus tiefen Lagen, in hohen entschwindend. Kontrastierend dazu die „Fuga y Misterio“ Bach’schen Duktus erinnernd, verbunden mit Tango- und Jazzelementen. Prägnant von Flöte, Violine und Flügel im ausdrucksstarken Zusammenspiel mitreißend interpretiert, abrupt mit einem Glissando endend. Das „Capriccietto Transilvan“, ein Medley von Aaron Dan aus rumänischen und ungarischen Liedern und Weisen: voller Feuer, vorwärtstreibenden Rhythmen, gespielt mit sichtbarer Freude und Lust am gemeinsamen Musizieren, sich zur Ekstase in atemberaubendem Tempo steigernde Musik.
Zum Schluss aus den Goldberg-Variationen die Sätze 18, 21, 24 und 32 der Aria, aus deren Material Johann Sebastian Bach seine 30 Variationen entwickelt hat und sie nun wie eine Zusammenfassung am Ende wiederholt. Lange Stille nach dem Verklingen des letzten Tons dieses so eindringlich musizierten Stücks. Dann – begeisterter Applaus.

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06. April 2022 – Extrawurst (NTZ 08.04.2022)

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23. März 2022 – Duo Saxophon und Bassklarinette (NTZ 29.03.2022)

29.03.2022 Von Helmuth Kern, (Foto: © Helmuth Kern)

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6. März 2022 – Duo La Vigna (NTZ 9.03.2022)

Stimmungen und Gemütsbewegungen
werden Musik

06.03.2022 Von Helmuth Kern, (Foto: © Helmuth Kern)

Konzert: Das Duo La Vigna entführte in der Kleinen Reihe des Neckartenzlinger Kulturrings die Zuhörer in die Welt des Barocks.

NECKARTENZLINGEN. NECKARTENZLINGEN. Wie sehr Musik Herz und Gemüt berühren kann,
das wurde beim Konzert der Kleinen Reihe des Kulturrings Neckartenzlingen am letzten Sonntag deutlich. Mit Bedacht hatten das Duo La Vigna, Theresia Stahl (Blockfl ten) und Christian Stahl (Laute/Theorbe) mit „Arcangelo Corelli (. . . der Orpheus des Barock)“ ein Programm gewählt, in dem Stimmungen und Gemütsbewegungen Musik werden.

Ausdrucksstark mit filigraner Artikulation und langem Atem spielte Theresia Stahl ihren Part, einfühlsam begleitet von Christian Stahl auf der Theorbe. Ganz im Sinne der Musik des Barock, das auch treffend Generalbasszeitalter genannt wird, spürte er in seiner Begleitung, für die nur eine Generalbasslinie verbindlich vorgeschrieben ist, den Stimmungsgehalten der einzelnen Sätze der Kompositionen nach. Auch daraus resultierte die eindringliche Wirkung dieses Abends.

Gefühle und Stimmungen sind zentrale Themen barocker Musik, von diesen konnten die Zuhörer und Zuhörerinnen sich fast zwei Stunden in eine andere Welt entführen lassen. Wenn in der Begrü?ung Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien mit ihrer Aussage zitiert wurde, dass Kunst und Kultur Grundnahrungsmittel für die Seele seien, dann trifft dies in besonderem Maß auch auf die Musik, wie sie vom Duo La Vigna gestaltet wird, zu.

Theresia Stahl verstand es auf ihren Flöten, Atem zur Musik werden zu lassen. Die hohe Kunst der Verzierungen, die Freiheit, die dadurch in der Interpretation der Kompositionen des Barock liegt, spielte sie voller Musizierfreude aus. Welche Klangfülle und Farbigkeit die Theorbe mit ihren
langen vollt nenden Basssaiten bietet, das wurde beim Spiel von Christian Stahl in faszinierender Weise hörbar.

War der erste Teil des Programms dem italienischen Barock gewidmet, so waren im zweiten mit Denis Gaultier und Antoine Dornel zwei Vertreter Frankreichs mit ihrer mehr auf Ausgewogenheit bedachten Kompositionsauffassung zu hören. Das Duo bezauberte auch durch sein sehr einfühlsames Zusammenspiel, das Herausarbeiten der kompositionellen Struktur der Werke und deren Wirkungspotenzial.

Eine fröhlich trillernde Vogelstimme war zu hören
Am Anfang: vier Lieder aus „A collection of Old Scots Tunes“ von Francesco Barsanti, einem italienischen Komponisten, der von Italien über London nach Schottland gekommen war. Schottisches Flair wurde hörbar, die Einbeziehung populärer Melodien in der Musik des Barock deutlich sowie die unterschiedlichen Klangqualitäten von Sopranblockflöte und Voiceflute. Mit der fünfsätzigen Sonate Nr.3, Op. 5 von Arcangelo Corelli wurde dessen großer musikalischer Einfallsreichtum und seine kontrastreichen Harmonien hörbar sowie die für italienischen Barock typische Verzierungskunst, in der ein Ton reich umspielt wird.

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18. Februar 2022 – Yann Yuro (NTZ 21.01.2022)

Mentalmagier Yann Yuro verblüffte die Zuschauer in Neckartenzlingen

21.02.2022 Von Gabriele Böhm, (Foto: © Yann Yuro)

Kleinkunst: Yann Yuro verblüffte mit seiner Show als Mentalmagier die Zuschauer in der Neckartenzlinger Melchiorfesthalle.

NECKARTENZLINGEN. Ein Hacker – das war früher mal jemand, der mit einer Axt aus Baumstämmen Brennholz machte. Heute wird das Wort englisch ausgesprochen und bezeichnet jemanden, der sich Zutritt zu fremden Daten im Internet verschafft – nicht minder brachial. Am Freitagabend erlebten die Zuschauer im restlos gefüllten Kleinen Saal der Melchiorfesthalle Yann Yuro, einen Meisterhacker. Die Veranstaltung war die zweite in der vierteiligen Reihe „Kleinkunstfrühling“ des Kulturrings Neckartenzlingen.

Man weiß nicht, woran man bei ihm ist. Yann Yuro aus Leipzig, der Deutsche Meister und Vizeweltmeister der Mentalmagie, ist ein junger sympathischer Mann, wirkt manchmal sogar ein wenig hilflos und lässt doch aus den Augen messerscharfes Beobachten erkennen. Man muss klar im Kopf sein, um erfolgreich täuschen zu können. Yann Yuro heißt der Meister übrigens auch nicht. Im richtigen Leben studierte Florian Beyer Schauspiel und spielte große Rollen wie den Hamlet. Doch mit sechs Jahren hatte er bereits die Zauberei für sich entdeckt und diese Leidenschaft immer weiter ausgebaut.

Was die Zuschauer erwartete, wussten sie im Vorfeld. „Ihr seid mir ausgeliefert!“, äußerte Yann Yuro seine Vorfreude. Würde er doch in wenigen Minuten damit beginnen, sich in die Gehirne des Publikums zu schleichen, um Gedanken und Passwörter herauszufinden. Doch natürlich war er umgekehrt auch abhängig von den Gästen, die mitspielen mussten, damit die Sache funktioniert. Taten sie auch und hatten hörbar ihren Spaß dabei.

Waltraud zum Beispiel, die sich ein willkürliches Passwort ausdenken durfte. Als sie es später nennt, stimmt es mit der Antwort von Yann Yuro nicht überein. „Wie peinlich“, denkt man. Doch umso größer ist die Überraschung, als sich das Passwort exakt aus den Anfangsbuchstaben der Elemente zusammensetzt, die die Zuschauerinnen Gabriella und Regina aus dem Buch „Alice im Wunderland“ ausgewählt haben.

Wie macht Yuro das? Ist er ein Hexenmeister, der tatsächlich Gedanken lesen kann? Sehr vieles, so der Magier, lässt sich aus den Personen selbst erkennen. Aus dem Namen, den man mit vielen Informationen leicht im Internet wiederfinden kann, der Art der Antworten auf Fragen, der Kleidung, den Online-Bestellungen – die Yuro übrigens auch vorhersagen kann.

Zuschauerin Jennifer soll mit dem Handy ihre Mutter anrufen und sie fragen, was sie für zehn Euro im Internet bestellen würde. „Goldene Wollsocken aus Norwegen“, kommt der extravagante Wunsch. Wieso befinden sich diese Socken in einem Päckchen, das Yann Yuro schon vor dem ersten Kontakt mit Jennifer in Händen hatte? Und wie kommt das Handy der Zuschauerin Christa in einen Karton, den Assistent Ari von draußen auf die Bühne bringt? Ist es wirklich Yann Yuros Computerprogramm „Alfred“, das sich aus jedem Detail das Bild einer Person zusammenrechnet?

Der Magier nimmt dies zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass jeder ausspioniert wird, der sich im Internet bewegt. Je genauer das Kaufverhalten ermittelt werden kann, desto größer der Erfolg für Unternehmen. „Ändern Sie häufig Ihr Passwort!“, warnt Yuro. Denn: „Auch komplizierte Passwörter lassen sich relativ leicht knacken!“ Nach diesem Abend dürfte das jedem klargeworden sein.

 

21. Januar 2022 – Ernst Mantel – GELL! (NTZ 24.01.2022)

Pressebericht als PDF

 

07. Januar 2022 – Neujahrskonzert 2022 (NTZ 10.01.2022)

Pressebericht als PDF

 

31. Dezember 2021 – Jahresprogramm – Bericht der Südwestpresse

Programmvorstellung PDF


12. November 2021 – Duo Hiby-Polacek (NTZ)

Ein unterhaltsamer Kästner-Abend

Auf Einladung des Kulturrings waren am vergangenen Freitag die Künstler Reiner Hiby und Gerhard Polacek in der Melchior-Festhalle bei der Kleinkunst zu Gast. An diesem Abend nahmen sie die Zuschauer mit auf einen Spaziergang durch Kästners Seelenlandschaften. Erich Kästner war weit mehr als nur der Autor von „Emil und die Detektive“. Er war ein scharfer Beobachter seiner Zeit, Lyriker, Satiriker, Journalist, Moralist und auch ein unerschrockener Kritiker. Dies alles erfuhren die interessierten Zuschauer und erlebten einen unterhaltsamen, spannenden, humorvollen, aber auch nachdenklichen Abend. Sie hörten die von Reiner Hiby selbst vertonten Texte aus Kästners Werken, die der Pianist und Sänger mit seinem herrlichen Bariton an die begeisterten Zuschauer weitergab. Gekonnt arrangiert erfuhren die Besucher durch den Schauspieler Gerhard Polacek vieles aus dem Leben Kästners. Witzige Texte aber auch die dunkleren, melancholischen Seiten im Leben des Schriftstellers. Der Kulturring hat mit dieser Veranstaltung die dunklen Seiten des Novembers getroffen und etwas aufgehellt. pm

 

10. Oktober 2021 – Parzival Quartett (NTZ 12.10.2021)

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12. September 2021 JAZZ im Grünen – (NTZ 17.07.2021)

 

Jahresplanung Kulturring – (SWP 27. August 2021)

 

August 2021 - Programm 2021/2022 fertig!

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